*Herzlich Willkommen*

Das Bäckereimuseum ist ein Geheimtipp für Wachau-Liebhaber. Über vier Jahrhunderte hinweg, erzählen uns die gesammelten Schätze die Geschichte des Bäckerhandwerks. Regelmäßig erwacht das Backzimmer aus seinem Dornröschenschlaf, da werden würzige Brotteige geknetet, Simperln hervorgeholt und Sie sehen das nostalgische Flair der Zwischenkriegszeit wiederauferstehen. Vom Duft der frischen Brotspezialitäten bezaubert, finden Sie gewiss ein Eckchen in unserem außergewöhnlichen Museumscafé oder entdecken wohlschmeckende regionale Raritäten in unserem Shop.

 

Sissy Stummvoll

FÜHRUNGEN BUCHEN!
Phone: 0676 62 42 892 | Email: info@baeckereimuseum.at
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ADRESSE
Markt 14 (Brodcafé)

3622 Mühldorf-Wachau

Österreich

ÖFFNUNGSZEITEN 
Museum und Brodcafé:
SA    13h bis 18h
SO   13h bis 18h   15h Führung 
MO   9h bis 12h und 14h bis 18h
DIE  9h bis 12h und 14h bis 18h
Gruppen gerne  gegen Voranmeldung!

BROT & SEMMEL

TRADITION ~ GEGENWART

Das Bäckereimuseum der Familie Stummvoll in Mühldorf ist ein Ausflugsziel abseits ausgetretener Touristenpfade, liebevoll und mit viel Fachwissen gestaltet – ein echter Geheimtipp.
 
In vielen Geschichten wird das Leben der Bäcker vergangener Zeiten nochmals lebendig, wird ein Einblick in die Handwerkskunst und Schwierigkeiten des Berufs gegeben. Es wird der Tagesablauf einer kleinen Landbäckerei um 1930 erzählt, aus dieser Zeit stammt auch der Großteil der Exponate.
Heute nehmen wir uns auch dem Thema "die Wertschätzung des Brotes"  und ein "ehrliches Brot?"  an.
Schon im Jahr 1625 wurde im Grundbuch eine Bäckerei an diesem Standort in Mühldorf erwähnt. Und seitdem wurde von hier aus die Bevölkerung mit Brot und Gebäck versorgt. Jede Zeit hatte ihre eigenen Sorten und Vorlieben. In dieses Haus wurde Sissy Stummvoll hineingeboren.
 
Ihr Vater war der letzte Bäckermeister, der hier tätig war. „Wir durften als Kinder in der Bäckerei mithelfen.“ Viele Erinnerungen sind damit verbunden, die Liebe zu all den Werkzeugen und Utensilien wurde ihr praktisch in die Wiege gelegt.
Leider ist unser lieber, vorbildlicher Vater im 99. Lebensjahr des Julis 2019 verstorben. Wir verdanken Ihm Viel!
 
 Wohl auch deshalb ist es ihr ein Anliegen, die Schätze des Hauses zu erhalten, zu hegen und zu pflegen und sie auch anderen Menschen zugänglich zu machen. Und damit war die Idee zum Bäckereimuseum geboren.
Der größte Schatz ist zweifellos der Lehmbackofen aus dem 16. Jahrhundert, der immer noch voll einsatzfähig ist. „Wir backen auch immer wieder damit. Das Brot hat ein unvergleichliches Aroma, es duftet überall im Haus. Herrlich!“, schildert „Museumsdirektorin“ Sissy Stummvoll mit glänzenden Augen. An diversen Backtagen dürfen sich auch Besucher an dieser Köstlichkeit erfreuen.
 
Bestens in Schuss sind neben dem Lehmofen auch die übrigen Exponate – alle liebevoll angeordnet und penibel gepflegt. Zu sehen sind eine Semmelmaschine – „Endlich musste man nicht mehr alles händisch machen!“ - verschiedene Modeln und Formen, eine historische Waage mit Gewichten, eine Bröselmaschine, eine Vielzahl von Schürzen und vieles mehr. 

Zum Abschluss ins

Museumscafé >>> BRODCAFÉ®

© 2017 - 2018 by Lukas Traxler